Der ultimative Online Marketing Guide für deinen erfolgreichen Start

Der ultimative Online Marketing Start-Leitfaden

Du bist Website-Betreiber und möchtest mit Online Marketing richtig durchstarten und höhere Umsätze erzielen? Vielleicht bist du gerade frisch als Dienstleister, Affiliate-Partner oder Webshop-Betreiber eingestiegen und möchtest nun wissen, wie du schnellstmöglich dein Auskommen sichern kannst?

Dann bist du hier genau richtig! Ich nehme dich an die Hand und zeige dir Schritt für Schritt, wie du am besten den Einstieg für das Online Marketing schaffen und möglichst zeitnah Erfolge feiern kannst.

An wen richtet sich dieser Leitfaden?

Dieser Leitfaden richtet sich ganz generell an alle Website-Betreiber:innen, die ihre Sichtbarkeit im Web steigern möchten und bisher kaum Erfahrung im Online Marketing haben. Ich fange bei den absoluten Basics an.

Am Ende wirst du hoffentlich einen guten Überblick über deine Möglichkeiten haben und die wichtigsten ersten Schritte und Grundlagen bereits alleine auf eine Art und Weise legen können, die den Grundstein für deinen weiteren Erfolg bilden.

Es ist hier zunächst völlig gleichgültig, welche Art von Produkt bzw. Dienstleistung du verkaufst. Die elementarsten Basics sind fast immer dieselben. An entsprechenden Stellen werde ich falls nötig Dinge differenzieren, aber das ist nur in seltenen Fällen überhaupt nötig.

Ich zeige dir, auf was du achten solltest und nach welchen Mustern du verfahren kannst. Am Ende musst du dies natürlich deiner Situation entsprechend selbst umsetzen und „mit Leben füllen“, aber ich werde versuchen, es dir so einfach wie möglich zu machen.

Aller Anfang ist schwer

Vielleicht bist du gerade frisch in die Selbstständigkeit gegangen und machst dir jetzt Sorgen, wie es weitergeht. Oder du bist schon etwas länger dabei und siehst nach Monaten oder vielleicht sogar Jahren immer noch kaum Wachstum und fragst dich, ob es das „schon war“.

Am Ende wirst du wahrscheinlich ganz von allein auf das Thema Online Marketing stoßen und das ist auch absolut verständlich. Heutzutage werden immer mehr Produkte und Dienstleistungen online gekauft bzw. angefragt. Und dieser Trend wird sich sehr wahrscheinlich nur fortsetzen.

Wenn du im Internet nicht gut aufgestellt bist, drohst du ins Hintertreffen zu geraten. Denn: die Konkurrenz schläft nicht! Und der Platz „an der Sonne“ ist zumindest bei organischen (d. h. nicht bezahlten) Kanälen eben begrenzt – wer zuerst kommt, mahlt nicht nur zuerst, sondern hat womöglich auf lange Sicht einen Vorteil, den du mit Investment erst aufholen musst.

Online Marketing insgesamt umfasst alle Maßnahmen, die dich im Internet sichtbarer machen und damit mehr potenzielle Kunden/Patienten/Klienten/Mandanten etc. zu dir locken. Mit gutem Online Marketing werden also langfristig auch deine Umsätze steigen. Und gutes Online Marketing hat IMMER (!) einen positiven ROI, denn ansonsten wäre es qua Definition eben nicht gut! 😉

Ich möchte an dieser Stelle aber auch Erwartungsmanagement betreiben. Die meisten Online-Marketing-Maßnahmen sind mittel- bis langfristig ausgelegt. Insbesondere im SEO kann es Monate dauern, bis Effekte eintreten, und dann noch einmal mehr Monate, bis du einen nennenswerten Effekt bei deinen Umsätzen spürst.

Das ist normal und das ist okay! Gerade SEO dauert seine Zeit. Du musst zunächst investieren und erhältst nicht sofort etwas zurück, aber auf lange Sicht ist es ein extrem mächtiger Kanal mit sehr geringen Kosten und irre hohem ROI.

Ich vergleiche es mit einem großen Tankschiff. Du musst erstmal einige Zeit die Motoren feuern lassen, bis es sich ganz langsam in Bewegung setzt. Aber einmal in Bewegung ist es nur schwer zu stoppen und du brauchst nicht mehr volle Kanne zu investieren (außer du möchtest ganz hoch hinaus 😉).

Ähnlich sieht es übrigens auch bei organischem Social Media aus.

Was ich sagen will: Es ist bei vielen Maßnahmen schlicht Geduld nötig! Eine Ausnahme davon ist bezahlte Werbung, auf die ich gleich noch genauer eingehe.

Genau deshalb finde ich es wichtig, dass du dir frühzeitig um dein Online Marketing Gedanken machst. Denn die meisten Effekte laufen nach. Und du möchtest nicht erst mit einem Bein in der Existenzkrise stehen, bevor du überhaupt anfängst, dich mit Marketing zu befassen, oder?

Die Grundlage für Online Marketing: Deine Website

Die Grundlage für alles (Schritt 0): deine Website

Im Online Marketing gibt es immer einen ganz zentralen Dreh- und Angelpunkt: deine Website. Deine Website ist sehr wichtig und erfüllt ganz verschiedene Funktionen.

Sie ist Aushängeschild, Visitenkarte, Verteiler, Datensammelpunkt, Lead-Generator und Verkaufsplattform in einem. Sie spielt in allen Phasen der Customer Journey eine zentrale Rolle – vom ersten Eindruck bis zum Kauf bzw. der Kontaktanfrage.

Aus meiner Sicht solltest du daher IMMER (!) eine Website haben. Ohne Ausnahme. Selbst eine kostenlose Basic-Website von einem Website-Baukasten, die du in „fünf Minuten“ zusammengezimmert hast, ist besser als keine Website. Wirklich. Es gibt heutzutage keine Entschuldigung dafür, keine Website für sein Business zu haben.

Ich würde dir außerdem raten, ein bisschen mehr als bloß fünf Minuten in deine Website zu investieren. Das muss kein fünfstelliger Betrag für eine Webdesign-Agentur sein, es reicht auch schon, sich Zeit zu nehmen, um eine schöne Website mit Baukasten selbst zu bauen.

Klar, der Profi macht es am Ende sicher besser, aber ich habe schon mit vielen Kunden zusammengearbeitet, die ihre Website selbst designt und gebaut haben (moderne Plattformen machen das sehr einfach möglich!) und damit große Erfolge feiern. Jede Sekunde, die du in die Qualität deiner Website investierst, ist gut angelegt. Versprochen!

Wo und wie fange ich mit meiner Website an?

Sagen wir, du baust deine Website selbst mit einem Website-Baukasten. Ich empfehle dir, dich an erfolgreichen Beispielen deiner Konkurrenz zu orientieren. Nimm dir Inspiration. Die Chance ist hoch, dass gerade größere Konkurrenten ihre Websites professionell erstellt haben, wo viel Expertise und Datenanalysen eingeflossen sind. Das Ergebnis davon kannst du dir anschauen und als Blaupause nehmen.

Eine Website bauen, kann aber auch etwas sehr Kreatives sein. Du musst dich nicht an Muster oder Vorgaben halten. Du kannst dich durch deine Website ausdrücken, ihr deinen ganz eigenen Charme geben.

Ich würde mir an deiner Stelle jedoch von Beginn an über den strukturellen Aufbau und ein ganz grundsätzliches Design-Schema Gedanken machen. Wie eine gute Landing Page aufgebaut ist, kannst du auf meiner Seite im verlinkten Beitrag nachlesen.

All das kann natürlich auch ein Profi für dich übernehmen. Ich würde dir allerdings raten, darauf zu achten, dass dein Designer auch wenigstens etwas von Online Marketing versteht. Weiß er/sie zum Beispiel nicht, was ein CTA-Element ist, würde ich mich lieber woanders umsehen.

Nicht alles kann der Designer für dich übernehmen. Du solltest dir idealerweise bereits bei der Konzeption klar sein, welche Produkte bzw. Dienstleistungen du anbieten möchtest und wie diese kategorisiert werden sollen.

An dieser Stelle kann sich eine professionelle Online-Marketing-Beratung bereits bezahlt machen, denn ist deine Website erstmal online und „am Laufen“, können einige Dinge wie die URL-Struktur nur noch mit Performance-Einbußen geändert werden.

Mache deine Website für SEO bereit

Hast du eine Website ans Laufen gebracht, hast du einen ganz wichtigen Schritt bereits getan, Glückwunsch! Jetzt tust du gut daran, direkt vom Start weg die Grundlagen für langfristigen SEO-Erfolg zu legen. Dazu gehört beispielsweise, sicherzustellen, dass deine Website überhaupt von Google indexiert werden kann.

Es ist auch erstmal gar nicht so viel Aufwand. Du möchtest dir vor allem sicher sein, dass alles funktioniert und Suchmaschinen sich auf deiner Seite zurechtfinden. Selbst wenn du danach erstmal längere Zeit nicht in SEO investierst, wirst du dir eines Tages sehr dankbar dafür sein.

Ich habe in meinem Artikel SEO für Anfänger: Grundlagen & erste Schritte das Wichtigste Schritt für Schritt für dich zusammengefasst.

Welche Kanäle sind im Online Marketing zunächst interessant für mich?

Online Marketing ist ein breites Feld mit sehr vielen unterschiedlichen Aspekten. Es gibt eine Menge unterschiedlicher Wege, Sichtbarkeit zu erzielen. Ich halte es für am vielversprechendsten, zu analysieren, welche Kanäle für dich bzw. deine Zielgruppe am interessanten sind, und dich auf diese zu fokussieren.

Zunächst möchte ich dir die wichtigsten Kanäle für den Einstieg einmal kurz vorstellen. Bitte beachte: Das hier sind längst nicht alle Kanäle, aber für den Anfang halte ich es für am vielversprechendsten, dich auf die folgenden zu fokussieren.

SEO – Suchmaschinenoptimierung

SEO steht für Suchmaschinenoptimierung. Damit bezeichnet man Maßnahmen mit dem Ziel, deine Website in den organischen (d. h. nicht bezahlten) Suchergebnissen von Suchmaschinen wie Google für relevante Suchanfragen möglichst weit oben erscheinen zu lassen.

Google im Besonderen spielt dabei immer eine Sonderrolle, denn es ist mit Abstand die beliebteste Suchmaschine mit der größten Reichweite. Aber theoretisch gehören auch andere Suchmaschinen wie Bing oder Yahoo hierzu.

SEO ist ein sehr mächtiger Kanal, da du für hier erzielte Klicks kein Geld zahlen musst – anders als bei Suchmaschinenwerbung. Du kannst mithilfe von SEO also sehr viel „günstige“ Reichweite erhalten – die Kosten skalieren nicht mit dem erreichten Klickvolumen!

Das macht SEO langfristig so ungemein attraktiv. Allerdings dauert es auch deutlich länger als bei vielen anderen Kanälen, um Erfolge zu erreichen.

Was SEO genau an Maßnahmen enthält und mit sich bringt, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Du kannst eine Zusammenfassung davon jedoch gerne in meinem Artikel Was ist SEO nachlesen.

Bezahlte Werbung – SEA, Social Ads & Co.

Bezahlte Werbung ist hoffentlich selbsterklärend: Du schaltest in einem Werbenetzwerk oder auf einer bestimmten Website gegen Geld Werbung für deine eigene Website. Je nachdem, wo und wie du wirbst, werden Kosten für jeden so erhaltenen Klick fällig oder wenn eine bestimmte Anzahl an Usern deine Werbung auf der Seite gesehen haben.

Bei Ads wird unterschieden zwischen SEA (Suchmaschinenwerbung), Ads in sozialen Medien und Bannerwerbung (Displaywerbung) auf Websites, die Teil eines Werbenetzwerks sind.

Alle diese Ads-Sorten haben spezifische Vor- und Nachteile und eignen sich für bestimmte Situationen besser als andere. Das aufzudröseln wäre jedoch an dieser Stelle zu detailliert. Du kannst dich aber gerne im verlinkten Artikel über die spezifischen Vorteile von Google Ads informieren.

Das Gute an bezahlter Werbung ist: Sie wirkt schnell! Du kannst oft bereits innerhalb von Tagen oder wenigen Wochen eine deutliche Umsatzerhöhung erzielen, was Ads meiner Meinung nach zum mächtigsten kurzfristig wirksamen Online-Marketing-Kanal überhaupt macht.

Diese Kurzfristigkeit können andere Kanäle zumeist nicht bieten, daher gehören Ads in den meisten Fällen zum Standardpaket einer guten Online-Marketing-Strategie. Gerade dann, wenn du kurzfristig freie Kapazitäten füllen möchtest, sind Ads oft das Mittel der Wahl.

Langfristig gesehen sind Ads ebenfalls lukrativ, denn gut gemachte Ads haben einen positiven ROI (sonst wären sie nicht gut). Aber jeder über Ads erzielte Klick/Lead/Umsatz ist mit allerhöchster Sicherheit teurer als beispielsweise über SEO. Daher kann es strategisch sinnvoll sein, zunächst kurzfristig über Ads deine Kapazitäten zu füllen (wenn du Dienstleister bist) und langfristig über SEO die Abhängigkeit von Ads zu reduzieren, was dir auch ermöglicht, profitabler zu werden.

Eine wichtige Sache zu Ads: Ads solltest du IMMER (!) einem Profi überlassen. Selbst dann, wenn du viel Zeit, Interesse und Energie übrighast, um dich mit Ads zu beschäftigen, ist die Gefahr des Geldverbrennens sehr hoch. Weißt du nicht genau, was du tust, kann der Schuss sehr schnell nach hinten losgehen. Wenn du mir nicht glaubst, analysiere ich gerne (kostenlos!) deinen Ads-Account für dich und zeige es dir anhand von Daten. 😉

Den Werbenetzwerken ist das übrigens egal, denn solange sie dein Werbebudget nutzen können, bekommen sie das, was sie von dir wollen (dein Geld). Nicht selten schlagen sie dir sogar Dinge vor, die aktiv schlecht für dich sind, aber dafür sorgen, dass du mehr Geld investierst.

Social Media (organisch)

Mit organischem Social Media sind alle Social-Media-Aktivitäten gemeint, die keine bezahlte Werbung umfassen, sondern stattdessen ganz normale Beiträge.

Bezahltes und organisches Social Media sind zwei völlig unterschiedliche Kanäle mit ganz unterschiedlichen Herangehensweisen, weshalb es weise ist, diese zu trennen. Gleichzeitig ist es aber oft sinnvoll, beides in einer Strategie zu kombinieren.

Organisches Social Media Marketing beruht im Kern darauf, sich als Marke in sozialen Medien zu etablieren und in der eigenen Zielgruppe Sichtbarkeit über geposteten Content zu erreichen. Du misst den Erfolg von organischem Social Media nicht nur mit der Zahl der Follower und den Interaktionen mit deinen Posts, sondern auch mit der Zahl der Anfragen bzw. Verkäufe, die heutzutage immer häufiger direkt über Social Media abgewickelt werden.

Obwohl wir hier Social Media generalisieren, ist jede einzelne Social-Media-Plattform sehr eigen mit unterschiedlichen Zielgruppen und Erwartungen an den Content. Das bedeutet, es ist oft zielführender, dich auf eine oder wenige Plattformen zu beschränken und diese „richtig“ zu bespielen, als zu versuchen, auf allen Plattformen „irgendwie“ aktiv zu sein.

Einfach Copy und Paste ist übrigens ein absolutes No-Go! Wenn du vorhast, einen Beitrag zu schreiben und dann auf allen Plattformen 1:1 zu kopieren, bist du sehr sicher auf dem falschen Dampfer.

Langfristig offenbart organisches Social Media Marketing ähnliche Chancen wie SEO in dem Sinne, dass du ohne Werbebudget viel Reichweite erzielen kannst. Gleichzeitig erlauben soziale Medien aufgrund ihrer Struktur häufig einen viel direkteren und persönlicheren Draht zwischen dir und deiner Zielgruppe. Kunden können dich besser kennenlernen und haben damit oft direkt eine engere Verbindung, als wenn sie bloß auf deine Website kommen würden – ein riesiger Vorteil, wenn du ihnen etwas verkaufen möchtest!

Auf der anderen Seite ist Erfolg in den sozialen Medien aber ähnlich wie SEO ein Marathon und kein Sprint. Es braucht Zeit und verglichen mit SEO vielleicht sogar noch mehr Beständigkeit. Ich bin ganz ehrlich: Social Media Marketing ist gerade für „Einzelkämpfer“ nicht für jeden etwas, zumindest nicht als sicheres Standbein für langfristige Umsatzsteigerung.

Die Folgen davon, längere Zeit nichts in diesen Kanal zu investieren, sind meistens deutlich gravierender als im SEO. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du langfristig darauf Lust hast, würde ich direkt von Anfang an auch nicht so viel investieren.

E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing war für lange Zeit ein Erfolgsgarant. Ich sage „war“… theoretisch ist es das immer noch. Was sich jedoch geändert hat, ist der rechtliche Rahmen. Heutzutage darfst du niemandem mehr ungefragt eine Werbemail verschicken – auch anderen Unternehmen nicht!

Machst du es trotzdem (du wärst nicht der einzige…), machst du dich theoretisch rechtlich angreifbar. Das ist ein hohes Risiko, was du natürlich mit Bedacht eingehen kannst. An sich ist E-Mail-Marketing nämlich ein sehr lukrativer Kanal, mit dem du in sehr kurzer Zeit für relativ wenig Investition sehr viel Reichweite erzielen kannst.

Rechtlich einwandfreies E-Mail-Marketing (nach meinem Verständnis) gibt es natürlich auch noch. Doch hierfür brauchst du die eindeutige Zustimmung der Adressaten. Entweder fängst du also selbst an, E-Mail-Adressen mit Zustimmung zu sammeln, etwa über einen Newsletter, oder du kaufst dich in einem Werbenetzwerk ein, dessen Kunden es explizit erlauben, dass sie Werbung von Drittparteien bekommen.

Ehrlicherweise ist dieses Thema nicht im Kernbereich meiner Expertise, daher halte ich mich mit einer Bewertung zurück. Ich wäre an deiner Stelle nur vorsichtig, wenn Dienstleister oder Tools dir versprechen, dein E-Mail-Marketing zu übernehmen und dabei auf die rechtlichen Hürden kaum eingehen.

Gutes Online Marketing ist zielgruppenorientiert

Schritt 1: Wen möchte ich eigentlich ansprechen?

Bevor wir konkret darüber nachdenken, welche Kanäle für dich im Online Marketing am erfolgversprechendsten sind, solltest du dir zunächst intensiv Gedanken über deine Zielgruppe machen.

Kenne deine Zielgruppe

In manchen Fällen ist deine Zielgruppe vielleicht trivial „jeder“, weil du als Dienstleister vielleicht eine große Bandbreite an potenziellen Kunden/Klienten hast. In anderen Fällen kann es sich jedoch auszahlen, die Zielgruppe, die du ganz gezielt ins Visier nimmst, einzuschränken.

Wenn du beispielsweise nicht mehr „alle“ als Zielgruppe nimmst, sondern nur noch „reiche CEOs“, schränkt das den Pool möglicher Kunden natürlich sehr stark ein, aber du kannst dich so sehr auf diese Zielgruppe fokussieren, dass es sich am Ende wieder mehr lohnen kann, wenn du statt 10 „Allerweltskunden“ nun 2 reiche CEOs als Kunden hast.

Das ist nur ein Beispiel, aber ich hoffe, du weißt, was ich meine. Zu den relevanten Attributen für die Zielgruppenbestimmung gehören Dinge wie das Alter, Geschlecht, Einkommensschicht, Vorlieben, Werte etc. Im Prinzip alles, was deine Zielgruppe von der „Allgemeinheit“ absetzt und sich im Sinne des Marketing targeten lässt.

Wenn du aus Erfahrung oder Überzeugung sagen kannst, dass eine bestimmte Gruppe Menschen besser auf dein Angebot anspricht, kann es sich lohnen, diese mehr in den Fokus zu nehmen. Dies hat nicht nur Einfluss auf die Kanalauswahl, sondern auch auf das Design deiner Website, deine Ansprache etc.

Ich habe über das Thema Zielgruppenverständnis einen eigenen Detailbeitrag verfasst, in dem du mehr erfährst.

B2B vs. B2C

Eine ganz wichtige und grundlegende Unterscheidung, die du in jedem Fall unbedingt sicher festlegen solltest, ist, ob du mit deinem Angebot Endkunden bzw. Verbraucher (B2C) oder andere Unternehmer (B2B) ansprichst.

Das ist in manchen Fällen sehr klar, in anderen jedoch nicht. Und es gibt Fälle, in denen es möglich ist, dich frei zu entscheiden. Du solltest dich aber in jedem Fall (!) entscheiden, denn kaum ein anderer Faktor hat so einen großen Unterschied auf die Herangehensweise zur Folge. Hier sind ein paar Beispiele von Aspekten, die bei B2B und B2C jeweils sehr unterschiedlich gehandhabt werden (sollten):

  • Ansprache
  • Corporate Identity / Corporate Design
  • Vertriebsprozesse
  • Leadgeneratoren
  • CTA-Elemente
  • Preise
  • Relevante Kanäle für das Online Marketing

Bitte denke nicht, dass du B2B und B2C „einfach so“ vermischen kannst. Das ist zwar möglich, aber nicht trivial und erfordert ein größeres Investment, da du die Bereiche trotzdem trennen solltest. Und wenn du denkst, ohne Trennung mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner etwas zu erreichen, kannst du das gerne versuchen, aber es wird meiner Meinung nach nicht gut funktionieren.

Welche Kanäle passen am besten?

Mit einem besseren Zielgruppenverständnis kannst du dich nun an die Auswahl der Kanäle setzen. Bitte denke nicht, dass du das ein einziges Mal tust und es dann für immer in Stein gemeißelt ist.

Dinge können sich ändern, du kannst Sachen ausprobieren, neue Zielgruppen anvisieren oder auch einfach feststellen, dass es mit den bisherigen Kanälen nicht so gut funktioniert. Ich finde nur, es ist besser, zumindest mit einem „educated guess“ zu starten, als blind draufloszugehen.

Ein Kanal, der meiner Meinung nach immer dazugehören sollte, ist SEO. Das sage ich nicht nur, weil ich der SEO-Flüsterer bin, sondern weil SEO aus meiner Sicht das höchste ROI-Potenzial hat, langfristig wirkt und dich ganz grundsätzlich von anderen Kanälen unabhängiger macht.

Wenn du einmal in der komfortablen Position bist, für relevante Keywords hoch zu ranken und zu spüren, wie ein konstanter Lead-Strom zu dir kommt, ohne dass du überhaupt noch viel machen musst, weißt du spätestens, was ich meine. 😉

Ads sind ebenfalls häufig sinnvoll, vor allem am Anfang, wenn organisch noch nicht viel geht – gehen kann! Aber hier müssen wir schon differenzieren. Ads auf welcher Plattform? Im B2C ist Google Ads (SEA) fast immer eine lukrative Option. Im B2B dagegen ist es häufiger weniger lukrativ, mit mehr Aufwand verbunden und erfordert in der Regel höhere Investments.

Auf anderen Plattformen kannst du dich im Zweifelsfall daran halten, Ads dort zu schalten, wo du auch organisch aktiv bist. Jede Plattform hat ihre eigene Zielgruppe, sodass ein gutes Zielgruppenverständnis dich bei der Entscheidung sehr gut leiten kann. Einfach nur, um dir einen ganz groben Überblick zu geben, wie sich Soziale Medien voneinander unterschieden und welche Zielgruppen sich dort tummeln, gebe ich dir ein paar Beispiel:

  • Instagram

Sehr hohe Reichweite, besonders beliebt bei Millenials, daher im Schnitt eher jüngeres Publikum. Die Plattform ist sehr visuell und persönlich gestaltet. Personen trumpfen im Vergleich mit gesichtslosen Corporations am meisten auf, daher ist Instagram eine hervorragende Plattform für Personenmarken. Allerdings musst du auch häufig und regelmäßig posten, um organisch langfristig erfolgreich zu sein.

  • TikTok

Deutlich jüngeres Publikum als bei Instagram, hier findest du vor allem Millenials, Gen Z und noch Jüngere. Die Plattform basiert auf Kurzvideos, die sehr oft einen humoristischen Aspekt haben. Steife „Corporate“ Werbung zieht hier gar nicht. Es hilft, wenn du dich bzw. dein Unternehmen auf die Schippe nehmen kannst. Alles sollte auf Jugendliche und junge Erwachsene ausgerichtet sein, „Boomer“-Content kannst du dir sparen.

  • LinkedIn

LinkedIn ist eines der weltgrößten Business-Netzwerke und damit ungemein attraktiv für B2B. LinkedIn gibt dir die Möglichkeit, bestimmte Personengruppe nach Branche spezifisch zu targeten. Gleichzeitig kommst du dort im Vergleich zu vielen anderen B2B-Kanälen viel direkter und persönlicher an deine Zielgruppe ran und kannst dich in einem Business-Kontext so auch als Personenmarke profilieren, was für organisches LinkedIn-Marketing ohnehin am lukrativsten ist.

Das ist nur eine sehr grobe Differenzierung. Ich möchte dir hier nicht alle Netzwerke genauestens aufdröseln (das mache ich lieber in einem eigenen Beitrag), ich möchte dich nur dafür sensibilisieren, über Plattformen und Zielgruppen nachzudenken.

Aber um es noch einmal zu betonen: Social Media ist nicht für jeden etwas, vor allem nicht organisch. Es kann sich trotzdem lohnen, über Ads dort nachzudenken, wenn du der Meinung bist, dass sich deine Zielgruppe hier gerne aufhält.

Was, wenn ich keine spezifische Zielgruppe habe?

Gerade im B2C ist es für Dienstleister öfter der Fall, keine genaue Zielgruppe zu haben und stattdessen die „Allgemeinheit“ anzusprechen. Das ist auch völlig okay, solange du dir sicher bist, dass du auch „echt“ B2C bist. Diese Unterscheidung ist wie gesagt kritisch.

Klar, du kannst als Dienstleister auch sowohl Unternehmen als auch Endkunden parallel bedienen. Aber es ist eben die Frage, wen du aktiv ansprechen (!) möchtest. Beides gleichzeitig geht nicht so einfach. Und vielleicht ist eine Gruppe für dich auch lukrativer.

Wenn du wirklich selbst in diesem Aspekt offen bleiben möchtest, rate ich dir, wenigstens eigene Websites oder zumindest Bereiche auf deiner Websites für End-, respektive Business-Kunden zu erschaffen.

Was den Rest betrifft, wirst du allein durch dein Corporate Design, deine Ansprache etc. immer gewisse Menschen mehr ansprechen als andere, das ist ganz natürlich. Du kannst das aktiv steuern oder es dem Zufall überlassen. Ich bin bloß immer ein Fan davon, diese Dinge bewusst zu machen und zum maximalen Vorteil auszuspielen.

Schritt 2: Lege die Profile an, die du brauchst

Hast du dich für Kanäle zum Start entschieden, kannst du nun die Profile auf den entsprechenden Plattformen erstellen.

Fangen wir direkt mit dem wichtigsten von allen an: dem Google Business Profile (GBP). Das Google Business Profile ist der von dir steuerbare Eintrag deines Unternehmens im Google Knowledge Graph. Er sorgt dafür, dass Menschen, die nach dir suchen, direkt auf der Suchergebnisseite genauere Informationen über dein Business erhalten und dich von dort direkt kontaktieren können.

Und, gerade für Unternehmer mit physischem Geschäft noch wichtiger, dieser Eintrag ist auch mit Google Maps verknüpft. Du kannst nur mit einem solchen Eintrag also überhaupt bei Maps auftauchen, was ein riesiger Vorteil ist und eine wertvolle Traffic-Quelle darstellt.

Gestalte das GBP so detailliert, wie es geht, und gib auch deine Geschäftszeiten an, wenn du einen Laden hast.

Die Profile für Social Media verstehen sich von selbst. Ich rate dir, bei den Beschreibungstexten über alle Kanäle hinweg so einheitlich wie möglich zu sein, damit du direkt ein geschlossenes Bild nach außen zeigst. Professionelle Bilder verstehen sich ebenfalls hoffentlich von selbst.

Falls du Dienstleister bist, rate ich dir zusätzlich, in allen möglichen Branchenverzeichnissen kostenlose Einträge zu erstellen. Portale wie die Gelben Seiten oder wer-kennt-den-besten sind ohne Premium-Profile vielleicht nicht die werbestärksten, aber sie steigern trotzdem deine Sichtbarkeit und Reichweite für ganz wenig Einsatz. Wenn du in der gesamten Zeit deiner Geschäftstätigkeit über eines dieser Portale auch nur einen einzigen Kunden mehr gewinnst, haben sich die 10 Minuten Einsatz schon gelohnt.

Einige Portale geben dir sogar einen Backlink darüber. Der ist vielleicht nicht ganz so viel wert, aber hey, einem geschenkten Gaul schaut man nichts ins Maul. 😀

Du findest solche Branchenportale, indem du einfach nach deiner Dienstleistung suchst, gerne auch direkt mit einem für dich relevanten Ort im Suchbegriff. Durchforste dann einfach die Suchergebnisse und du findest sie schnell. Du kannst natürlich auch direkt nach Branchenverzeichnissen suchen. Es gibt auch spezifische Verzeichnisse für bestimmte Berufsgruppen. Normalerweise dauert das Anlegen dieser Profile nicht so viel Zeit und wie gesagt: Es lohnt sich sehr schnell!

Ein Tipp: Mach dir direkt eine Tabelle mit allen Einträgen bzw. Profilen von dir. Wenn du einmal deine Adresse, Mail, Telefonnummer etc. änderst, kannst du es so viel einfacher in allen Verzeichnissen ändern und musst nicht erst umständlich danach suchen.

Schritt 3: Kurzfristig Umsätze steigern über Ads

Sind die Grundlagen geschaffen, ist jetzt der Zeitpunkt, für kurzfristige Umsatzgewinne deine Ads professionell erstellen zu lassen. Und ja, ich betone es gerne immer wieder: Lass das bitte einen Profi machen!

Das stellt zunächst ein Investment dar, denn nicht nur kostet die Werbung an sich Geld, auch der Dienstleister für die Einrichtung möchte bezahlt werden. Aber es wird sich mit Sicherheit lohnen und vor allem kannst du so auf schnelle Weise den Umsatz steigern und eventuell freie Kapazität füllen. (Tipp: So erkennst du einen guten Dienstleister.)

Wie hoch das Werbebudget ausfällt, kommt sehr darauf an, welche Art von Produkten bzw. Dienstleistung du verkaufst. Als lokaler Dienstleister kommst du mit Google Ads schon mit einem Tagesbudget von 15 Euro meist erstaunlich weit. Wenn du im E-Commerce aktiv bist, liegen wir wahrscheinlich mehrere Größenordnungen darüber.

Lass dich hierzu am besten professionell beraten. Ich biete mich auch gerne als SEA-Experte an. 😉

Schritt 4: Die Grundlage für langfristigen organischen Erfolg legen

Laufen die Ads an, sollte hoffentlich der größte „Brand“ erstmal gelöscht sein. Jetzt hast du entweder die Muße, dich um deinen langfristigen organischen Erfolg zu kümmern. Oder, wenn du in deiner Selbstständigkeit selbst aktiv viel gefordert bist, einen Profi zu beauftragen.

Organischer Erfolg geht langsamer und benötigt wie oben beschrieben Zeit und Geduld. Die Frequenz ist dabei weniger entscheidend als die Regelmäßigkeit. Darum rate ich dir, dir lieber realistische Ziele zu setzen und durchzuziehen als am Anfang zwei Wochen aus allen Rohren zu feuern und dann gar nichts mehr zu posten.

Der Schlüssel für organischen Erfolg ist Content und das bedeutet Posts mit Mehrwert für deine gewählten Kanäle zu kreieren. Was interessiert deine Zielgruppe? Was können sie von dir lernen? Was ist in deiner Branche besonders interessant? All das sind Fragestellungen, die dir dabei helfen können, spannende Themen zu finden. Das und natürlich Keyword-Recherche, für die ich dir im verlinkten Beitrag eine Step-by-Step-Anleitung gebe.

Bei einer langfristigen organischen Strategie fährst du am besten mit sogenanntem integriertem Marketing. Darauf gehe ich im verlinkten Beitrag ebenfalls genauer ein. Kurz gefasst geht es darum, die Synergien zwischen verschiedenen Kanälen optimal zu nutzen, querzuverlinken und einmal produzierten Content so weit es geht auszuschlachten.

Hast du beispielsweise einen neuen Blogbeitrag verfasst (gut für SEO), kannst du über eine Kernaussage davon einen Post bei Social Media verfassen und zum Blog verlinken oder sogar ein Video dazu produzieren.

Nutzt du diese Potenziale optimal aus, sparst du dir Aufwand und holst gleichzeitig das Maximum aus deinem Zeit-, Energie- und Geldinvestment heraus.

Ohne regelmäßigen Content wird es meiner Meinung nach organisch langfristig nicht funktionieren.

Schritt 5: Messen, analysieren, verbessern

Im letzten Schritt solltest du ein solides Tracking einrichten, um wichtige Kennzahlen aufzuzeichnen und für die Bewertung der Entwicklung heranziehen zu können. Zahlen und Daten sind immer besser, als dich auf dein Gefühl zu verlassen.

Gefühle werden oft durch Erwartungen oder sehr kurzfristige Entwicklungen beeinflusst. Vielleicht fühlst du dich nach 2 mageren Wochen sehr schlecht, aber die Zahlen würden dir verraten, dass du langfristig bereits enorm gewachsen bist.

Gleichzeitig bieten dir diese Daten die Möglichkeit, aus bisherigen Maßnahmen zu lernen. Vielleicht hat eine Sache nicht funktioniert, sodass du dort nochmal anpacken solltest. Oder eine ganz andere Sache, die du gar nicht auf dem Schirm hattest, performt super und du kannst hier den Erfolg mit aktiven Maßnahmen noch weiter steigern.

Wie wichtig Tracking im Online Marketing ist, beschreibe ich im verlinkten Beitrag in noch größerem Detail.

Das Tracking einzurichten ist an sich eine technische Sache. Es gibt mittlerweile Tools, die es auch für Nicht-Fachleute ermöglichen, Daten aufzuzeichnen.

Aber ich würde dir trotzdem raten, es im Zweifelsfall professionell machen zu lassen. Lasse dich dabei aber nicht übers Ohr hauen, ich habe schon so einige vermeintliche „Tracking-Setups“ gesehen, die einer professionellen Begutachtung nicht eine Sekunde standhielten.

Braucht man unbedingt einen Online-Marketing-Profi?

Ich schaffe das auch alleine!

Zuletzt möchte ich dir meine Sicht dazu schildern, ob du Online Marketing komplett selbst übernehmen kannst bzw. solltest und wie die Erfolgsaussichten eines solchen Unterfangens sind im Vergleich zu einer professionellen Betreuung. (Warnung: Ich bin hier vielleicht ein wenig voreingenommen 😉)

Ich bin überzeugt, du kannst in den meisten Fällen auch ohne professionelle Hilfe ein solides Auskommen erreichen und deine Online-Sichtbarkeit auf ein Niveau bringen, welches dir einen stetigen Strom an neuen Kunden erbringt. Sogar langfristiges Wachstum ist mit etwas Einsatz möglich.

Du kannst die Grund-Grundlagen dafür schon mit sehr wenig Mehraufwand schaffen. Hier kommt es vielmehr darauf an, dass du bestimmte Einstellungen richtig triffst, dir über bestimmte Sachen Gedanken machst und Profile anlegst.

Möchtest du höher hinaus, wirst du um Eigeninitiative und zusätzlichen Zeit- bzw. Energieaufwand nicht herumkommen. Du kannst dabei schon mit etwas Einsatz viel erreichen, vor allem dann, wenn du dir die Zeit nimmst, im Vorhinein zu recherchieren, wie Online Marketing am besten funktioniert (zum Beispiel, indem du diesen Beitrag liest 😉).

Hast du keine Zeit und/oder Lust, in dein Online Marketing zu investieren, wird sich das mit hoher Sicherheit in den Umsätzen – oder dem Mangel daran – widerspiegeln. Von nichts kommt eben leider nichts.

Bist du bereit, selbst etwas in die Hand zu nehmen, gewillt, Recherche zu betreiben und diszipliniert, regelmäßig Content über lange Zeiträume zu veröffentlichen, kannst du damit schon relativ weit kommen.

Aber.

Ich bin auch davon überzeugt, dass professionelle Unterstützung dich immer weiterbringen kann, als es dir alleine möglich wäre, und das ist doch auch absolut verständlich. Ein Online-Marketing-Profi kann viel zielgerichteter auf den Erfolg hinarbeiten und besser analysieren, was du gerade am meisten brauchst. Die Erfahrung und Expertise eines professionellen Dienstleisters ist eben doch noch mal was anderes.

Gerade bei kurzfristigen Maßnahmen, insbesondere Ads, würde ich dir wirklich stark empfehlen, dies NIE auf eigene Faust zu machen. Weißt du bei Ads nicht, was du tust, verbrennst du sehr sicher Geld.

Wenn du bei der Einrichtung von Google Ads zum Beispiel einfach nur den Fragen am Anfang gefolgt bist und in 2 Minuten eine Kampagne gestartet hast, verspreche ich dir in die Hand, dass das eine einzige Geldverbrennungsaktion war. Ads gehören IMMER in Profi-Hände. Und selbst da ist die Spannbreite an Qualität groß.

Aber Ads sind eben auch das probateste Mittel, um schnell Erfolge zu feiern. SEO und Social Media brauchen eben ihre Zeit. Und ein Profi kann dir beispielsweise schon dabei helfen, deine Profile wie beispielsweise das extrem wichtige (!) Google Business Profile richtig schön herzurichten, das vielleicht schon einen Quickwin darstellt.

Ich habe schon einige Selbstständige gesprochen, die bereut hatten, nicht direkt am Anfang auf professionelle Hilfe zu setzen. Denn meistens sind es die ersten Wochen und Monate frisch in der Selbstständigkeit, wenn kaum Einnahmen reinkommen und die Unsicherheit wächst, die eine große Belastung darstellen. Und irgendwann ist der Punkt erreicht, wo es einfach nicht so weitergehen kann.

Noch einen anderen Aspekt finde ich wichtig: Die Zeit. Ganz am Anfang hast du vielleicht noch Zeit, dich selbst um Online Marketing zu kümmern. Aber gerade bei Dienstleistern ist es so, dass, je mehr Kunden kommen, du auch immer mehr in deiner eigentlichen Arbeit gefordert bist.

Es passiert daher meistens, dass jeder noch so gute Vorsatz irgendwann aus Zeitnot über Bord geworfen wird. Es ist ja auch gut, dass du dich auf deine Arbeit konzentrierst, denn damit verdienst du direkt Geld.

Aber investierst du gar nichts mehr in dein Online Marketing, wirst du die Konsequenzen davon auch irgendwann zu spüren bekommen. Und dann kann es dauern, bis das „Schiff“ wieder auf Kurs ist.

Lange Rede kurzer Sinn: Wenn du bereit bist, Zeit und Energie selbst zu investieren, kannst du mit etwas Recherche bereits viel erreichen. Ein Profi wird dich aber theoretisch immer weiterbringen und vor allem erspart er dir eben genau diesen Aufwand.

Du tauschst damit letztendlich Geld gegen Zeit und erhältst gleichzeitig ein besseres Ergebnis. Und am Ende lohnt sich diese Investition in den allermeisten Fällen, denn gutes Online Marketing wird über die gesamte Laufzeit deiner Website „Zinsen“ abwerfen.

Du hast noch Fragen? Melde dich gerne direkt bei mir! Die Erstgespräche mit mir sind immer kostenlos und unverbindlich, du kannst also nur gewinnen. 😊

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Gute und schlechte Dienstleister erkennen
An diesen Zeichen erkennst du, ob ein Online-Marketing-Dienstleister gut ist

Ich bin mir sicher, jeder erwachsene Mensch hatte schon einmal sowohl mit sehr guten als auch mit sehr schlechten Dienstleistern zu tun. Gute Dienstleister können nicht nur einen tollen Job erledigen, sondern ihre Kunden regelrecht begeistern und nachhaltig beeindrucken. Schlechte Dienstleister… nun ja… können ebenfalls nachhaltig beeindrucken, nur eben nicht positiv. 😀 Woran kannst du jedoch im Speziellen im Online Marketing einen guten Dienstleister erkennen? Und wie unterscheidest du verlässlich zwischen guten und schlechten Dienstleistern, damit du nicht einen schlechten Deal eingehst? Dazu möchte ich dir ein paar Tipps geben.

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